Imported on Oct 29, 2009


Across The Shades ist schon das zweite Album der Mönchengladbacher Age Of Orange und soll in einer musikalischen Twilightzone zwischen Grunge, Pop, Punk und Hype mal hart, mal soft seine Bahnen drehen.
Nach ihrer ersten EP Many Melodies nahm Ex-Tote Hosen Drummer Wolfgang “Wölli” Rohde die Jungs unter seine Fittiche. Die Band tourt durch ganz Deutschland und mit Größen wie Dog Eat Dog oder Muff Potter zusammen.
Am 23. Oktober erschien nun das 12 Track starke neue Werk der vier Rockmusiker. Den Mainstream hat sich die Band nicht unbedingt auf die Fahne geschrieben, doch haben Songs wie These Tracks oder Nowhere schon eingängige Melodien die sofort ins Ohr gehen. Muss ja nichts schlechtes sein. Wenn zwischendurch so kraftvoll interessante Stücke wie der Hiphip Shake daherkommen ist die Welt doch in Ordnung.
Und wie es sich heut zu tage für eine Rockband gehört, kommt man natürlich nicht ohne eine Ballade aus. In diesem Fall ist es der Song Curtains Fall, minimalistisch gehalten per Akustikgitarre. Kommt ganz gut, ist aber nicht herausragend und bremst das Album irgendwie ziemlich ab. Everest hingegen ist eines der besseren Stücke, schön dunkle Gitarrenwand und energischer Gesang. Manchmal hat man das Gefühl es fehlt das gewisse Etwas. So auch bei All These Pictures, wieder eines der langsameren Stücke, das auch durch – oder eben auch – stetiges Wiederholen des Refrains nicht besser wird.
Der am Anfang skizzierte Genre-Mix mag auch nicht so wirklich bewusst werden, die erhoffte Abwechslung bleibt irgendwie aus. Der MySpace-Hit Cannonballs kann aber ganz gut zünden und bietet gegen Ende dieses Albums noch eine versöhnliche Note.
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originally posted on Alternative Music Blog
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