Imported on Nov 7, 2009
Interview & Portrait | Wer Creative Commons-Pop-Musik sucht, der muss zur Zeit noch lange graben. Einige wenige Perlen, wie zum Beispiel Calendar Girl oder Entertainment for the Braindead zeigen, dass da was geht. Eine dritte Frau, die auf Pop, Glamour, Videos und eben CC-Musik setzt nennt, sich Zoe.Leela und veröffentlicht demnächst ihr Debüt auf rec72. Heute tritt sie in Köln im Kölner Kunstwerk auf. Denn dann rollen nicht nur Sven Swift & mo., New Delhi Fm, Marlene Magnoli und psycoded über den Dancefloor, sondern auch Zoe.Leela. Phlow stellt die Künstlerin und ihr Projekt vor.
Im Zentrum Zoe.Leela stehe ich als Person, Musikerin und Künstlerin. Ich bin das Herz, der Kopf und Verstand dieser Zusammenkunft von kreativem Potential. Um meine Musik zu verwirklichen arbeite ich mit verschiedenen Musikern und Produzenten zusammen. Auf meinem Debüt "Queendom Come" habe ich mit zwei meiner Lieblingsproduzenten zusammen gearbeitet. Zum einem Dj Skywax
aus Berlin und Noah Felk. Mit Skywax arbeite ich seit langer Zeit zusammen und gemeinsam in seinem Set Studios haben wir die meisten Aufnahmen für "Queendom Come" verwirklicht.
Ich mag seinen Stil sehr, da er seine eigenen Musikwelten erschafft. Weiterhin werdet Ihr Aufnahmen aus Hamburg auf meinem Debüt hören. Diese habe ich mit Noah Felk aufgenommen. Sehr, sehr talentiert dieser junge Mann, in seinem So High Studio auf Sankt Pauli haben wir innerhalb eines Wochenendes die Aufnahmen zu "Departing Myself" und "Destroy She Says" aufgenommen.
Einen weiteren wichtigen Aspekt bezieht sich auf meine Zusammenarbeit mit dem Fotografen Tompigs.com. Diese Partnerschaft ist mir sehr wichtig, da wir gemeinsam das visuelle Image von Zoe.Leela definieren.

Diese Look Entwicklung entsteht im klassischem DIY Kontext und wird durch massives Guerilla Marketing positioniert. Die Videos, die Flyer, die Poster und Sticker dienen als Kommunikationsplattform um Menschen da draußen zu erreichen, die Interesse an meiner Musik finden können. Wir Alle haben alle jedenfalls gemeinsam eine Menge Spaß das Alles zu erschaffen.
Nun, ob sich meine Musik wirklich dem Kontext der Pop Musik unterwirft wird sich ja erst nach dem Release am 30. November zeigen. Ich stimme Dir zu, dass meine Musik zugänglicher für den Hörer ist, als die meiste CC-lizenzierte Musik.
Marco von Rec72 hat uns von Creative Commons erzählt und wir haben schnell entschieden, dass wir diesen Weg gehen möchten, um die Kontrolle und den Spaß hinter unserem Projekt nicht zu verlieren. Wir mögen es einfach alles im Kontext von Zoe.Leela alleine machen zu können. In diesem Fall sind wir autark und dank CC Lizenz werden wir autark kommuniziert und vertrieben, weltweit. Deshalb die Entscheidung Creative Commons zu nutzen.
Die Entscheidung mit den Video Skits liegt auf der Hand. Wir wollen uns nicht nur eindimensional mit meiner Musik positionieren. Wir suchen und finden Kanäle, bestimmte Dinge von Beginn an zu nutzen und zu verwirklichen. Das ist wirkliche Kreativität.
Wir haben Spaß daran und die Menschen die Timpigs.com für dieses Projekt aufnimmt, sind alle authentisch und das macht es aus. Authentizität.
Ich denke durch meine Live Präsenz habe ich die meiste Kraft Menschen mit meiner Musik zu überzeugen. Ich kann natürlich wie blöde, jegliche meiner Bewegung als clever kommunizieren, doch wenn ich auf der Bühne stehe wird dies Alles nichtig. Dann gilt nur meine eigene Überzeugung und diese Möglichkeit es meinem Publikum zu vermitteln. So geht es jedem Musiker. Ich brauch die Reaktionen zu meiner Musik um musikalisch wachsen zu können.
Die Verbindung zu Rec72 geht auf eine lange Freundschaft zwischen Marco, dem Betreiber von Rec72 und Tompigs.com zurück. Beide kennen sich seit langen Jahren. Tompigs.com hatte Marco von mir erzählt und Marco hat sehr schnell sein Interesse an Zoe.Leela gefunden. Er war es auch, der uns immer mehr über das Phänomen Creative Commons aufklärte. Schnell haben wir die Möglichkeit erkannt, einen Release zu verwirklichen ohne die Regie abgeben zu müssen.
Schwierige Frage. Da es sich bei "Queendom Come" ja um mein Debüt Release handelt. Somit habe ich keinerlei Ansprüche oder Erfahrungen, die sich mit einer Vorstellung paaren. Im Prinzip hoffe ich natürlich so viele Menschen zu erreichen wie es geht.
Ich werde vermehrt Shows spielen, da ich auf die Bühne möchte, um Spaß zu haben. Es gibt auch schon weiteres, neues Material und wenn wir es zeitlich schaffen, dann kommt im neuen Jahr schon der neue Release. So bleibt alles frisch und ich kann mich weiteren Ideen widmen um Zoe.Leela reifen zu lassen.
Nicht nur heute in Köln im Kölner Kunstwerk, sondern auch am 13. Dezember spielt Zoe.Leela. Nämlich in Berlin im Café Zapata, um dort ihr Release zu feiern.
originally posted on Phlow
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